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Die evopark News

Product Spotlight: mobility CONNECT

evopark und die Evolution des Parkens

Als vor gut 50 Jahren die Automatisierung der Parkfläche begann, ahnte vermutlich noch niemand, wie die Welt heute aussehen würde. Damals galt die Ausgabe einer Lochmünze an der Einfahrt und eine elektromechanische Schranke als kleine Revolution. 25 Jahre später kamen die ersten Selbstbedienungs-Zahlautomaten auf den Markt – ein wichtiger Schritt in Richtung Automatisierung des Parkraummanagements. Anfang der 2000er erfolgte dann die erste zaghafte Öffnung der Parksysteme zu externen Services. So war es beispielsweise möglich live Auslastungsdaten für Parkleitsysteme zu exportieren oder Stellplätze über eine Website zu reservieren.

Heute, gut 20 Jahre später, ist die Digitalisierung des Parkens in vollem Gange. Immer mehr Parkhäuser „gehen ans Netz“, verlassen ihren Inselstatus und werden somit erreichbar für digitale Services. Da stellen sich viele Fragen: Wie funktioniert Digitalisierung im Parken und warum ist das überhaupt notwendig? Wird das konventionelle Parken mit Ticket somit komplett ersetzt?

Wir fassen im Folgenden einige wichtige Vorteile der Digitalisierung zusammen:

  • Reduzierung physikalischer Medien (beispielsweise von Papier-Tickets) und damit eine nachhaltigere Verarbeitung von Kurzparker-Vorgängen
  • Weniger Papier in operativen und vertraglichen Prozessen in der Abrechnung
  • Weniger Bargeld und damit
    • weniger Wartungskosten
    • weniger Kosten für bewegliche/mechanische Teile in den Geräten
    • weniger Kosten für die Bargeldentleerung
  • Höherer Komfort für den Endkunden, da
    • weniger Berührung mit Geräten und Medien (hygienischer)
    • kein Umweg zum Kassenautomaten erforderlich
  • Höherer Durchsatz (kein Umweg zum Kassenautomaten und schnellere Ein- und Ausfahrt durch berührungslose Medien)
  • Das Park-Verhalten der Endkunden wird transparenter und es können passender zusätzliche Services angeboten werden
  • Mehr Nutzergruppen erhalten Zugang – daraus ergeben sich unter Umständen neue Geschäftsmodelle
  • Geschäftsmodelle lassen sich dynamischer aktivieren, pausieren und verändern
  • Preise lassen sich in Zukunft anhand von reellen Daten anpassen und somit fairer anhand von Angebot und Nachfrage gestalten
  • Mehr Transparenz für den Endkunden (Wo ist gerade etwas frei und zu welchem Preis?)
EasyPark Integration in Apple Car Play - Beispiel für mehr digitale Transparenz

Was ist mobility CONNECT und wie treibt es die Digitalisierung voran?

mobility CONNECT ist eine herstellerunabhängige Mobilitätsplattform und bildet eine Schnittstelle zwischen Parkhausbetreibern und Mobilitätsanbietern. Durch den Zusammenschluss von Betreibern und Mobilitätsanbietern ermöglicht mobility CONNECT Autofahrern somit ein stressfreies, kontaktloses und bargeldloses Parkerlebnis.

Was ist das Ziel von mobility CONNECT?

Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, die digitale Infrastruktur für das Parken zu stärken und damit die Vorteile für alle Beteiligten zu potenzieren. Bereits Ende 2014 legt evopark den Grundstein für dieses Ziel und für mobility CONNECT. Mit einem eigenen digitalen Parkangebot für Endkunden auf Basis der UHF/RFID-Technologie führt evopark damals eine betreiberübergreifende Lösung ein. In nur zwei Jahren hatte evopark in Kooperation mit zahlreichen Betreiberpartnern in 19 Städten bereits 49 Parkhäuser angeschlossen und schaffte es nach kurzer Zeit auf 10.000 aktive User im Monat. Doch das größte Potenzial sieht evopark nicht in einer eigenen B2C-Insellösung, sondern vielmehr in der möglichen Vernetzung verschiedener Akteure der Mobilitätsbranche. Der konsequente nächste Schritt: evopark wendete sich 2018, aus Wettbewerbsgründen und um eine offene Plattform zu werden, vom Endkundengeschäft ab und öffnete mit mobility CONNECT sein erfolgreich etabliertes Netzwerk für neue Partner. Denn mit jedem weiteren Endnutzer, der über die Technologie parkt und mit jedem weiteren Parkhaus, welches sich dem Netzwerk anschließt, steigen die Mehrwerte für alle Teilnehmer und das wirkt sich als direkter Netzwerkeffekt auf alle Beteiligten (Endkunde, Parkhausbetreiber, Mobilitätsanbieter) aus. Sozusagen eine Win-Win-Win-Situation!

Wer macht schon mit?

In Deutschland: mehr als 150 Parkhäuser in Großstadträumen und bis Ende des Jahres wächst die Zahl auf 200 Parkhäuser.

TG Rheydt - Eines der ersten Häuser mit kennzeichenbasiertem mobility CONNECT in Deutschland (Quelle: WFMG)

Auf Seiten der angeschlossenen Mobilitätsanbieter sind aktuell bereits fünf internationale Partner an die Plattform angeschlossen; Park Now, EasyPark, PayByPhone PREMIUM, Mercedes.me und PORSCHE Parken Plus. Mit etlichen weiteren ist evopark bereits in konstruktiven Verhandlungen über eine Kooperation.

Auslastungsoptimierung, Kosteneffizienz und Verkehrssteuerung sind Kernthemen für öffentliche und private Parkraumbewirtschafter. EasyPark hat für all diese Fragen innovative Antworten und ist daher ein idealer Partner, um die Parkraumbewirtschaftung zu digitalisieren. Wir sehen die Kennzeichenerkennung als DIE Lösung der Zukunft und freuen uns, dass evopark diese Lösung durch seine starke Marktpräsenz mit mobility CONNECT unterstützt und dem Thema zu einer neuen Dynamik verhilft.

– Nico Schlegel, Managing Director D bei EasyPark –

Wie funktioniert mobility CONNECT (technisch) und warum sprechen wir hier wirklich über High-Tech?

Alle kundenbezogenen Daten liegen beim jeweiligen Mobilitätsanbieter und nicht im Parkmanagement-System. Autofahrer können sich für den Service ihres präferierten Mobilitätsanbieters registrieren. evopark fungiert als technischer Dienstleister für alle teilnehmenden Partner. Jeder Mobilitätsanbieter spielt die Zugangsmedien seiner Kunden über eine Schnittstelle bei evopark ein. Bei LPR-basierten Lösungen wird Nutzern anhand ihres registrierten Kennzeichens die Zufahrt für Häuser, in denen UHF-Antennen oder Mifare-Kartenleser verbaut sind, eine Parkkarte von vielen der der Mobilitätsanbieter zugesandt. In diesem Video wird kurz und knapp erklärt, wie das funktioniert:

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Alle registrierten Kunden können also berührungslos in angeschlossene Parkhäuser ein- und ausfahren und digital bezahlen. evopark öffnet die Schranken (falls vorhanden) per Online Autorisierung. Die Ein- und Ausfahrtszeit wird lokal zur Berechnung der Parkgebühr registriert. Zudem übermittelt evopark alle Transaktionsdaten live und unter Einhaltung strengster Datenschutzrichtlinien verschlüsselt an den entsprechenden Mobilitätsanbieter zur Weitergabe an den Nutzer. Der Autofahrer hat über das Kundenkonto seines gewählten Serviceanbieters jederzeit Einblick über die angefallenen Kosten. Die Parkgebühren gehen von den Mobilitätsanbietern konsolidiert an evopark, wo diese pro Betreiber aggregiert und an den Betreiber weitergegeben werden. Abrechnungsdaten und Reports erhalten die Parkhausbetreiber monatlich von evopark und sind mit dem lokalen Parkmanagementsystem transparent zu konsolidieren.

Zusammen mit unseren Partnern arbeiten wir stetig daran, ein noch besseres Kundenerlebnis zu schaffen. Dafür notwendige Investitionen in moderne Technologien werden dabei immer öfter akzeptiert, weil sich Betreiber so im Markt noch differenzieren können. Der weitere Ausbau unserer Partnerschaft mit evopark in Deutschland und Europa ist für uns wichtig, um auf den großen Bedarf an unkomplizierten digitalen Lösungen für Parkhäuser zu reagieren.

– Maximilian Geißinger, Leitung Off-Street D/AT bei ParkNow –

Auf der Website https://www.mobility-connect.info erhalten Endkunden eine Übersicht aller an mobility CONNECT angeschlossenen Mobilitätsanbieter. Per Klick werden sie zum gewählten Unternehmen weitergeleitet und können sich dort für den entsprechenden Service registrieren und sehen in welchen Parkhäusern der Service bereits verfügbar ist. evopark treibt also die Digitalisierung voran und ist wichtiger Teil der Evolution des Parkens.

Haben Sie weitere Fragen? Würden Sie gerne mehr über evopark, mobility CONNECT oder unsere anderen Software-as-a-Service-Lösungen erfahren? Dann kontaktieren Sie uns gerne oder vereinbaren Sie einen unverbindlichen Gesprächstermin mit uns. Wir führen mit Ihnen gerne eine Qualifizierung der aktuellen Hardware durch und erstellen gemeinsam ein „Digitalplan“ für die Liegenschaft / das Objekt.

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