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Partner Interview: PBW – Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Gebhard Hruby

Gebhard Hruby (Portrait)

Gebhard Hruby ist Geschäftsführer der PBW – Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH. Seit 2010 arbeitet die PBW mit zahlreichen Projektpartnern an den Herausforderungen, die der Mobilitätswandel für die Parkbranche mit sich bringt. Im November 2020 hat die PBW ihren eigenen Mobilitätsdienst „vParken“ zu Bewirtschaftung aller On- und Off-Street Stellplätze am Campus der Universität Hohenheim eingeführt.

Warum haben Sie sich für eine Anbindung der PBW Parkhäuser über das evopark GATEWAY entschieden?

Für unseren Service vParken und die Anbindung weiterer Objekte mit Scheidt & Bachmann Technologie war eine Konsolidierung hinsichtlich Schnittstellen und Online-Autorisierung nötig. Dies konnte durch die Anbindung über das evopark GATEWAY ans OPS (Open Parking System) von Parconomy, das gleichzeitig als Backend von vParken dient, erreicht werden.

Wie viele Parkhäuser sind derzeit angeschlossen?

Derzeit haben wir 11 Parkhäuser/-plätze in der Stuttgarter Innenstadt und 5 Parkplätze (Off-Street) am Campus der Universität Hohenheim angebunden. In diesem und im nächsten Jahr sollen sukzessive weitere Anlagen in ganz Baden-Württemberg angebunden werden.

Mit welchem Zufahrtsmedium ist der Service nutzbar?

Als Zufahrtmedium dient unsere vParken-Karte (RFID-Technologie).

Wie genau ist der Service aus Endkundensicht nutzbar?

Unser Kunde kann alle genannten Objekte über die vParken-App nutzen. Sobald der Nutzer seine vParken-Karte in der App hinterlegt hat, kann er die Parkhäuser und Parkplätze nutzen. Einfach mit der vParken-Karte berührungslos ein- und ausfahren und die Abrechnung erfolgt am Monatsende. Die Nutzung unserer Ladepunkte und die Abrechnung des Ladevorgangs über vParken sind in Vorbereitung. Der Belegungsstand bzw. freie Kapazitäten werden über die Farbe des Parkhaus-Icons (grün/orange/rot) in der vParken-App angezeigt.

Neben dem PBW-eigenen Mobilitätsdienst vParken, können auch alle Kunden von ParkNow die angeschlossenen Parkhäuser und Parkplätze der PBW über die vorhandenen Schnittstellen nutzen.

Wie werden die digitalen Produkte angenommen?

Trotz oder vielleicht auch wegen Corona wird der Service sehr gut angenommen. Allein am Campus Hohenheim haben wir nach wenigen Monaten über 3.000 registrierte Nutzer und zwischen 350 und 450 digitale Parkvorgänge pro Tag.

Wo geht die Reise des digitalen Parkens bei der PBW hin?

Durch Corona wird sich der Wunsch nach berührungslosen und bargeldlosen Park- und Ladevorgängen weiter verstärken. vParken soll sukzessive zu unserem Standardprodukt für Kurz- und Tagesparker werden. Nutzer- und standortspezifische Besonderheiten, wie zum Beispiel Sonderkonditionen und eingeschränkte Zugänglichkeiten, lassen sich einfach und bedienerfreundlich abbilden.

Anderen Mobilitätsprovidern (wie z. B. Park Now) wollen wir einen einfachen und zentralen Zugang über eine standardisierte Schnittstelle zu allen unseren angeschlossenen Objekten ermöglichen.

Vielen Dank für das Interview und die Einblicke in die vParken-App und den Anschluss an das evopark GATEWAY!

Gern geschehen, die Freude war ganz meinerseits.

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